Eine Neugewichtung über drei Anlageklassen, im Lichte der Zinslage.
Das vorliegende Memorandum unterbreitet eine Anpassung der gegenwärtigen Allokation, ausgerichtet auf die im Q4-Gespräch formulierten Familienziele. Ziel ist weniger Volatilität bei nahezu unveränderter Auszahlung.
Vier Zahlen zum vorliegenden Memo.
Ein chirurgischer Eingriff, keine Kehrtwende: zwölf Prozent des Vermögens werden umgeschichtet, der Liquiditätshorizont bleibt unangetastet.
- Verwaltetes Vermögen
- EUR 184 M
- Vorgeschlagene Umschichtung
- EUR 22 M (12 %)
- Erwartete Risikoadjustierung
- −2,1 Vol-Pkte. p.a.
- Liquiditätshorizont
- unverändert > 24 Monate
Ein neues Zinsregime verlangt eine neue Balance.
Nach Jahren der Nullzinsen liefern hochwertige Anleihen wieder reale Erträge. Das verändert die Logik der Allokation für vermögende Familien grundlegend.
Volatilität reduzieren, Auszahlung erhalten.
Der Auftrag der Familie ist Vermögenserhalt, nicht Renditemaximierung. Dieses Memo ist diesem Auftrag verpflichtet.
Die Zinswende ist vollzogen, ihre Auswirkungen jedoch noch nicht in jeder Anlageklasse eingepreist. Die Umschichtung verfolgt nicht die Maximierung der Rendite, sondern die Reduktion der Volatilität bei nahezu unveränderter Auszahlung.
Das Marktumfeld stützt die Umschichtung.
Recherchierter Marktkontext, mit Quellen belegt. Die Bewegung folgt dem, was institutionelle Vermögen bereits tun.
- a
Anleihen liefern wieder Ertrag
Das gestiegene Zinsniveau hat hochwertige Anleihen als ertragsstarke, schwankungsarme Klasse zurückgebracht.[3]
- b
Family Offices justieren nach
Vermögende Familien erhöhen ihre Allokation in festverzinsliche und private Märkte.[1]
- c
Diversifikation bleibt der Schutz
Die Streuung über Anlageklassen bleibt der robusteste Schutz gegen Volatilität.[2]
Marktkontext, recherchiert. Vollständige Belege im Abschnitt Quellen.
Bestehend gegenüber Vorschlag.
Per 31.12.2025 (links) gegenüber dem Vorschlag für Q2/26 (rechts). Die Verschiebung ist gezielt, nicht umfassend.
- Aktien Industrieländer38% → 34%
- Aktien Schwellenländer8% → 6%
- Anleihen IG24% → 32%
- Anleihen HY6% → 4%
- Private Equity12% → 11%
- Direkte Beteiligungen7% → 8%
- Immobilien3% → 3%
- Liquidität2% → 2%
Δ-Allokation, Vorschlag minus Bestand.
Acht Prozentpunkte wandern von Aktien und High Yield in Investment-Grade-Anleihen und direkte Beteiligungen.
Drei Szenarien über fünf Jahre.
Entscheidend ist: das Base-Szenario bleibt nahezu unverändert, während die Bandbreite nach unten spürbar enger wird.
Annahmen: 10. / 50. / 90. Perzentil historischer Verläufe, inflationsbereinigt.
Warum Signum.
Unabhängig, gebührentransparent, langfristig. Vier Zahlen zur Beständigkeit des Mandats.
Vier Tranchen über 12 Monate.
Gestaffelt, um Timing-Risiko zu vermeiden. Jede Tranche ist einzeln freigabepflichtig.
- i
Q2 2026: Tranche 1 (6 M)
Reduktion Schwellenländer-Aktien, Aufbau Investment Grade.
- ii
Q3 2026: Tranche 2 (6 M)
Reduktion High Yield, weitere Erweiterung Investment Grade.
- iii
Q4 2026: Tranche 3 (5 M)
Aufbau direkter Beteiligungen aus dem bestehenden Dealflow.
- iv
Q1 2027: Tranche 4 (5 M)
Schlussjustierung der Aktienquote, Rebalancing.
Drei Schritte zur Genehmigung.
- i
Beratungsgespräch
Persönliche Erörterung der Vorschläge mit der Familie.
- ii
Schriftliche Zustimmung
Formale Bestätigung der Allokationsänderung je Tranche.
- iii
Quartärlicher Rapport
Reguläres Reporting, ergänzt um den Stand der Tranchen.
Belege und Marktquellen.
Alle Marktaussagen oben sind mit öffentlich zugänglichen Branchenquellen hinterlegt.
- 1Global Family Office Report
- 2Global Private Wealth, Private Markets
- 3Global Asset Management Report